Kurzeinführung 3. West

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Tagesablauf 3. West

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Beispielhafter Tagesablauf auf einer internistischen Bettenstation
Zeit Tätigkeit
07:45 Uhr Dienstbeginn
07:45–08:00 Uhr Austritte, Anmeldungen und Verordnungen bei elektiven Eintritten; Aufklärungsgespräche
08:00–08:10 Uhr Tafelrapport Kardiologie (Dienstag bis Freitag) im Stationsbüro
08:15–09:00 Uhr Morgenrapport (dienstags und donnerstags ab 08:30 Uhr)
09:00–09:10 Uhr Tafelrapport Pneumologie im Stationsbüro (montags gemeinsam mit Kardiologie)
09:10–10:30 Uhr Visite Kardiologie: täglich für privat-/halbprivatversicherte Patienten, allgemeinversicherte montags und donnerstags; Kaderarztvisiten gemäss Timerbee*
10:30–12:00 Uhr Visite Pneumologie: täglich für privat-/halbprivatversicherte Patienten, allgemeinversicherte montags und donnerstags; Kaderarztvisiten gemäss Timerbee*
11:00–12:00 Uhr Administrative Aufgaben, Nachbearbeitung der Visite, Aufklärungen für Eintritte ab 11:00 Uhr
12:00–12:30 Uhr Visitenbesprechung mit stellvertretender Oberärztin / Oberarzt; ggf. Rücksprache mit Kaderärzten
13:00 Uhr Medikamentenverordnungen für Eintritte (Apotheke bereitet bis dahin Verabreichung vor)
12:30–13:30 Uhr Mittagspause (mittwochs mit Fortbildungslunch)
13:30–13:45 Uhr Austrittsplanung mit Case Management im Ärztebüro
13:45–16:00 Uhr Aufnahme elektiver Eintritte, Angehörigengespräche, Befundsichtung, Administration
16:00–16:15 Uhr Befund- oder Eintrittsbesprechung mit Stv. OÄ; ggf. Rücksprache mit Kaderärzten; freitags Festlegung Wochenendprozedere
16:15–16:30 Uhr Kardexvisite mit Pflegedienst (Spätdienst)
17:00 Uhr Letzte Möglichkeit für Medikamentenänderungen (spätere Änderungen können nicht mehr durch Apotheke umgesetzt werden)
16:30–16:45 Uhr Röntgenrapport
16:45–18:00 Uhr Nachbearbeitung der Besprechungen, Austrittsvorbereitung inkl. Unterlagen
18:00 Uhr Dienstende

* Der Stationsablauf kann aufgrund der interventionellen Tätigkeiten der Kaderärzte angepasst werden. Weitere Ressourcen IMS: Ärztliche Visiten/Besprechungen - Bettenstation 3. West, Visitenregelung der Medizinischen Klinik, Einführung neuer Assistenzärztinnen und Assistenzärzte der Medizinischen Klinik des St. Claraspitals, Basel inkl. Pflichtenheft

Stationseinteilung Zimmer

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Vorne: 300–306 + 307  
Mitte: 308–316 + 309  
Hinten: 318–328


Präoperative/Interventionelle Vorbereitung

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Untersuchung / Intervention Pleurodese, Lobektomie, Pneumonektomie (VATS) Kardiologische Device-Implantation Koronarangiographie EKV (ggf. über ICD)
Vortag

Arzt: Medikamente verordnen. Thromboseprophylaxe. Operative Seite mittels Kreuz kennzeichnen.

Pflege: ATG, Gewicht + Grösse, PVK (20G), Ipramol 4× täglich, VPAP-Maske, Labor (BB, Gerinnung, Block II), EKG.

Arzt: Für Untersuchungstag pausieren OAK, Antidiabetika, Insulin (abhängig von BZ). Nicht pausieren: Thrombozytenaggregationshemmer und Betablocker. Keine prophylaktische Antikoagulation. Ausgefüllte und unterschriebene Einwilligung.

Pflege: Labor (BB, Gerinnung, Block II), EKG, PVK, Rasieren.

Arzt: Für Untersuchungstag pausieren OAK, Antidiabetika, Insulin (abhängig von BZ), ACE-Hemmer, AT-II-Rezeptorantagonisten, Diuretika, Aldactone. Je nach Interventionsverlauf und KM-Gabe am Folgetag wiederbeginnen. Ausgefüllte und unterschriebene Einwilligung. Prophylaktische Antikoagulation erlaubt.

Pflege: PVK (20G), Labor (BB, Gerinnung, Block I, Herzblock, T&S), EKG.

Arzt: Gerinnungsstatus kontrollieren. Sonst erst TEE zum Ausschluss Thrombus (3 Wochen an Antikoagulation / INR im Zielbereich). Ausgefüllte und unterschriebene Einwilligung. Elektrolytkontrolle mit ggf. Substitution. EKG nicht älter als 24 h vorhanden.

Nüchtern 6 h 3 h 3 h 6 h
Postinterventionell IPS (Röntgen-Kontrolle, Analgesie).

Thoraxdrain:

  • Nach Pneumonektomie kein Sog
  • Nach Lungenteilresektion gemäss Operateur
  • Nach Pleurodese konsequenter Sog ≥ 24 h

Drain-Entfernung am 2.–3. OP-Tag.

Procedere gemäss Interventionsbericht. Kontrolle Operationswunde.

Procedere gemäss Interventionsbericht. Kontrolle Einstichstelle.

Procedere gemäss Interventionsbericht. Monitorüberwachung. Ggf. antiarrhythmische Medikamente verordnen.

Folgetag / vor Austritt Röntgen-Thorax.

Ggf. Fadenentfernung 7–10 Tage nach Drain-Zug. Kontrolle nach 4 Wochen beim Operateur, nach 3 Monaten postoperativ beim Pneumologen (über CM organisieren).

Ruhe-EKG. Röntgen-Thorax (nicht bei Aggregatswechsel oder Event-Recorder-Implantation). SM-Kontrolle.

Nach diagnostischer Koro: kein Labor und kein EKG notwendig. Nach therapeutischer Koro (Stenteinlage, PTCA): Kontrolle Einstichstelle, Labor (BB, Block I, Troponin), EKG.

EKG. Auffälligkeiten Telemetrie?

Hinweis: Siehe für weitere Standards → Consensus > Medizin & Tumorzentrum > Kardiologie bzw. Pneumologie/Thoraxchirurgie

Indikationsstellung zum EKG-Monitoring

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Nach Interventionen

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  • Patienten zur Überwachung nach invasiven Prozeduren (z. B. Koronarangiographie, PCI, Device-Implantation, Nierenarterienstening)
  • Patienten zur Überwachung nach Elektrokardioversion

Bei akutem Koronarsyndrom (ACS)

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  • Patienten mit Verdacht auf ACS zum Ausschluss oder Nachweis desselben
  • Patienten mit akutem oder subakutem NSTEMI
  • Patienten mit subakutem STEMI (Schmerzbeginn vor mehr als 12 Stunden)
  • Stabile Patienten nach erfolgreicher Akutintervention bei STEMI
  • Asymptomatische Patienten mit neu diagnostizierter Hochrisikokoronarläsion
 (z. B. hochgradige Hauptstammstenose) bis zur Intervention / Operation

Bei Herzrhythmusstörungen

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  • Patienten mit supraventrikulären Tachykardien bei stabiler Hämodynamik
  • Patienten mit ventrikulären Rhythmusstörungen, die hämodynamisch toleriert werden (VES, nsVTs)
  • Asymptomatische Patienten mit Bradykardie
  • Stabile Patienten unter intravenöser antiarrhythmischer Therapie

Wichtig: Kein EKG-Monitoring auf 3. West bei

  • akutem STEMI
  • hämodynamischer Instabilität

IPS-Indikation


Materialien

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aBGA / Abstriche

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  • Standort: Pflegestation, Schrank hinten – Mitte
  • Zusätzliches Material: Verbandmaterial und Alkoholtupfer aus dem Pflegewagen

Couverts

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  • Standort: Pflegestation, Schrank links

Patientenakten und Etiketten

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  • Verwendung:
 Einlegen: Aufklärungsbogen, Rezept, provisorischer AT-Bericht  
 Entnehmen: Etiketten  
  • Standort: Pflegestation, Schrank Mitte hinten

Aufklärungsbogen

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Wer für was

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Zuständige Pflege

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  • Für Visite, Medikamentenänderungen oder Verordnungen:
 siehe Tafel in der Pflegestation

Pflege Spätdienst

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  • Für Kardexvisite, Medikamentenänderungen oder Verordnungen:
 Bereich Vorne (Zimmer bis 312): 2531  
 Bereich Hinten (Zimmer 314–328): 2541  
 Helfende Pflege: 2543

Case Management

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  • Aufgaben: Anfordern von Unterlagen, Sozialplanung der Patienten, Austrittsplanung
  • Hinweis: Verantwortliche Person kann täglich wechseln
  • Kontakt: cms@claraspital.ch

Stv. Oberarzt (OA)

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  • Für niederschwellige Rücksprache:3509

Vorlagen Diagnosen

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Hinweis:

– Nicht die vollständigen Untersuchungen einfügen, sondern nur die wesentlichen Befunde.
– Unterschiedliche Komponenten können als separate Diagnosen aufgeführt werden.


Herzinsuffizienz / Kardiale Dekompensation

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Chronische / Akute Herzinsuffizienz NYHA II / III / IV mit

  • reduzierter Pumpfunktion (HFrEF)
  • mässig reduzierter Pumpfunktion (HFmrEF)
  • erhaltener Pumpfunktion (HFpEF)

bei (meist Diagnose 2, ggf. hier ausschreiben – multifaktorieller / koronarer / ischämischer / dilatativer / hypertensiver / valvulärer / rhythmogener / hypertropher Kardiopathie), ED XX.XX.XXXX

Aktuell XX.XX.XXXX: Linksführende / Rechtsführende / Biventrikuläre kardiale Dekompensation NYHA II / III / IV bei (Ätiologie einfügen)

  • ggf. rezidivierende Dekompensationen am XX.XX.XXXX / XX.XX.XXXX etc.

cvRF: Art. Hypertonie / St. n. CVI / Noxen (Rauchen, C2) / Diabetes mellitus / positive Familienanamnese / (familiäre) Hypercholesterinämie / chronische Niereninsuffizienz / Adipositas / OSAS / rheumatoide Erkrankungen


Kardiopathien

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Koronare / Ischämische Kardiopathie

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  • Ein-, Zwei-, Drei-Gefäss-Erkrankung / Hauptstammstenose
  • ggf. St. n. ACS
  • ggf. St. n. Intervention / OPS (PCI / Sternotomie)
  • ggf. Erstdiagnose LSB

Diagnostik: Koronarangiographie (RIVA, RCX, RCA, A. coronaria sinistra), Echokardiographie (Wandbewegungsstörungen), Herz-PET, Stress-Echo / Belastungs-EKG


Hypertensive Kardiopathie

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Diagnostik: 24h-Blutdruckmessung, Echokardiographie (konzentrische → exzentrische Hypertrophie des LV, diastolische Dysfunktion → systolische Störung)

Sekundäre Ursachen: Nierenarterienstenose / Phäochromozytom / Niereninsuffizienz / Aortenisthmusstenose / Hyperaldosteronismus

Sekundäre Organschäden: Aortenaneurysma / Dissektion / Karotisstenose / hypertensive zerebrale Mikroangiopathie / CVI / Albuminurie / Retinopathie / Niereninsuffizienz


Valvuläre Kardiopathie

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Leichte / Mittelschwere / Schwere Trikuspidal-, Pulmonal-, Mitral- oder Aortenklappen-Stenose / -Insuffizienz Ätiologie: Degenerativ / Postentzündlich / Funktional (z. B. bei Herzdilatation) / Angeboren / Vaskulär (nach ACS) Diagnostik: Echokardiographie (beschränkt auf Klappenvitien und Ätiologie)


Rhythmogene Kardiopathie

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Klassifikation: Paroxysmales / Permanentes / Bradykardes / Normokardes / Tachykardes Vorhofflimmern / Tachykardie-Bradykardie-Syndrom / Sick-Sinus-Syndrom / AV-Blockierungen

  • ggf. St. n. Elektrokardioversion / medikamentöse Konversion / Frequenzkontrolle mit Betablocker oder Amiodaron / PVI
  • ggf. Amiodaron-Sättigung von XX.XX. bis XX.XX.XXXX
  • ggf. St. n. PM / CRT / ICD-Implantation (Kammersystem VVI, DDD etc. – Firmenname, keine Serien-Nr.) am XX.XX.XXXX

Ätiologie: Infekt / Elektrolyte / Hypo- oder Hyperthyreose / LAE / sekundär zu o. g. Ursachen Diagnostik: EKG, Holter-EKG, Echokardiographie (Vorhofgrösse LAVI)


SOPs: Austrittsbericht Vorlagen

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Allgemein

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Die notfallmässige Selbstvorstellung/Zuweisung durch Sie/die Sanität erfolgte am __.__.202_ bei ___(Hauptsymptom) seit __(Datum). Es bestehe zudem ____ (weitere Hauptsymptome) (seit wann/falls vorbestehend Ausmass der Veränderung angeben, z. B. bei chronisch produktivem Husten neu vermehrter und gelblich verfärbter Auswurf; (Belastungs)Dyspnoe/prod. oder unprod. Husten, thorakale Schmerzen, vegetative Symptome, Fieber/Schüttelfrost, allgemeine Schwäche, GI-Symptome). ______(Aufzählung nicht vorhandener wichtigster Hauptsymptome) wurden verneint.

Wir sahen einen kardiopulmonal stabilen ___-jährige/n, afebrile/n Patienten/in in reduziertem Allgemein- und normalem/adipösem/schlankem/kachektischem Ernährungszustand mit

  • Blutdruck ____/____ mmHg
  • Herzfrequenz ____/min
  • nativ ____% Sättigung bei Raumluft
  • Atemfrequenz ____/min

In der klinischen Untersuchung zeigten sich ____ (auffällige Befunde vermelden), ansonsten unauffälliger internistischer Status.

  • Labor: siehe Beilage
  • Radiologische Befunde: siehe Beilage

Wir nahmen Herrn/Frau ______ bei ____ (Hauptdiagnose) und zusätzlich ____ (wichtige Nebendiagnosen) zur weiteren Therapie mit ___ und ___ i.v. für ___ Tage sowie ____ (unterstützende Therapien, z. B. Sauerstofftherapie) stationär auf.


Krankheitsbildspezifische Vorlagen

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COVID

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Herr/Frau ___ qualifizierte aufgrund der vorliegenden Befundkonstellation (respiratorische Insuffizienz, Serum-Antispike-Antikörperspiegel, negative Varianten-spezifische PCR, Symptomdauer von >5 d/<5 d) für eine COVID-spezifische Therapie mit ________ (Dexamethason, Paxlovid, Remdesivir), welche für insgesamt ___ Tage durchgeführt wurde.

Bei rascher Beschwerdebesserung und regredienten Entzündungsparametern konnte die antibiotische Therapie nach ____ Tagen gestoppt werden. Zur Unterstützung der Oxygenierung wurde eine Sauerstofftherapie mit ___ l/min in Ruhe und nachts sowie __ l/min bei Belastung durchgeführt. Im Verlauf konnte diese auf ___ reduziert / ausgeschlichen werden. Die Inhalationstherapie wurde mit ___ durchgeführt.

Wir konnten den Patienten am __.__.202_ in stabilem/gebessertem Zustand zur Rehabilitation ins _______ (Spital, Klinikname korrekt eintragen, keine Slang-Abkürzungen) verlegen. … oder mit Spitex / Heimsauerstoff nach Hause entlassen. Der Patient muss sich zuhause bis zum __.__.202_ isolieren.

Procedere
  • COVID-Isolation bis und mit __.__.202_
  • Weiterführung der Inhalationstherapie mit ___ bis zur Entisolation, danach mit ____
  • Weiterführung einer mukolytischen Therapie mit Fluimucil 600 mg/d und ausreichender Hydratation
  • Regelmässige, professionell begleitete Atemphysiotherapie
  • Bei persistierenden pulmonalen Symptomen 6–8 Wochen nach Akuterkrankung pneumologische Verlaufskontrolle (inkl. CT Thorax bei ausgeprägten Infiltraten)
  • 1. Grundimmunisierung 4 Wochen nach Akuterkrankung bzw. 3 Monate nach Antikörper-Therapie
  • 3. Booster-Impfung frühestens 4 Monate nach Akuterkrankung
  • Jährliche Grippeimpfung und einmalige Pneumokokkenimpfung mit Prevenar (bei >65 J. und/oder Immunsupprimierten) empfohlen

Elektive Bronchoskopie

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Der elektive Eintritt erfolgte am __.__.202_ zur Bronchoskopie aufgrund ____ (Eintrittsdiagnose).

Bei Eintritt präsentierte sich ein __-jährige(r) Patient/in in gutem/reduziertem Allgemeinzustand und normalem/adipösem/schlankem/kachektischem Ernährungszustand, kardiopulmonal stabil und afebril. In der klinischen Untersuchung war ____ (auffällige Befunde) auffällig.

Laborchemisch ergaben sich keine Auffälligkeiten, so dass wir die Bronchoskopie wie geplant durchführen konnten. Während des kurzen stationären Aufenthaltes kam es zu keinen Komplikationen.

Somit konnten wir Herrn/Frau ____ am __.__.202_ in gutem Allgemeinzustand nach Hause entlassen.

Procedere
  • Verlaufskontrolle mit Befundbesprechung am __.__.202_

Die stationäre Aufnahme erfolgte bei COPD-Exazerbation. Wir installierten eine Steroid-Stosstherapie mit Prednison 40 mg über 5 Tage, zudem intensivierte Feuchtinhalationen und Atemphysiotherapie.

Ohne Antibiotika

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Bei fehlendem Hinweis für eine infektgetriggerte Exazerbation (Standortflora im Sputum, keine Bakterien in Blutkulturen, blandes Labor) sahen wir keine Indikation für eine antibiotische Therapie. Die Prophylaxe mit Azithromycin (sofern vorhanden) wurde fortgesetzt. Unter den genannten Massnahmen zeigte sich eine deutliche Besserung.

Mit Antibiotika

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Bei infektgetriggerter Exazerbation der COPD etablierten wir eine empirische antibiotische Therapie mit ______. Klinisch und laborchemisch zeigte sich ein gutes Ansprechen.

  • Sputum: ______
  • Blutkulturen: ______

Die resistenzgerechte antibiotische Therapie wurde für insgesamt 5 Tage fortgesetzt.

Mit Antibiotika und Bronchiektasien

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Antibiotische Therapie mit ________ für insgesamt 10–14 Tage. Zudem Feuchtinhalationen mit Ipramol (Bronchodilatation) und NaCl 0.9% / 3% zur Sekretolyse sowie physiotherapeutisch angeleitete Atemtherapie. Unter diesen Massnahmen deutliche klinische Besserung und Regredienz der Entzündungs- und Infektparameter.

ABGA: Patient/in ohne/unter 2 l O₂ (Heimsauerstoff) respiratorisch kompensiert.

Procedere
  • Weiterführen der inhalativen Basistherapie mit ______
  • Fortsetzung der Heimsauerstofftherapie (___ l in Ruhe, ____ l bei Belastung, ____ l nachts)
  • Jährliche Grippe- und einmalige Pneumokokkenimpfung empfohlen
  • Rauchstopp dringend empfohlen
  • Bronchiektasien-Therapie mit Feuchtinhalationen (Ipramol + NaCl)
  • Sekretmobilisation mittels Atemphysiotherapie
  • Ausreichende Trinkmenge
  • Verlaufskontrolle in pneumologischer Sprechstunde von ______ am ______ (Body, DLCO, ABGA, CT)

Pneumonie

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Die stationäre Aufnahme erfolgte bei Pneumonie. Antibiotische Therapie mit ________, Atemphysiotherapie und Feuchtinhalationen (Ipramol + Pulmicort). Rasche Besserung des Allgemeinzustandes und sinkende Entzündungswerte. Blutkulturen: _______. Patient/in schliesslich ohne Sauerstoffzufuhr respiratorisch kompensiert.

Bei Bronchiektasien

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Antibiotische Therapie mit ________ für 10–14 Tage. Feuchtinhalationen (Ipramol + NaCl 0.9%/3%) und Atemtherapie, gute Sekretmobilisation und klinische Besserung.

Procedere
  • Falls noch nicht erfolgt: einmalige Pneumokokken- und jährliche Influenza-Impfung
  • Bei Aspirationspneumonie: ambulante logopädische Beübung zur Aspirationsprophylaxe
  • Bronchiektasien-Therapie mit Feuchtinhalationen
  • Sekretmobilisation mittels Atemphysiotherapie
  • Ausreichende Trinkmenge
  • Verlaufskontrolle in pneumologischer Sprechstunde von ______ am ______ (Body, DLCO, ABGA, CT)

Weitere Krankheitsbilder

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  • VATS: Thorakoskopie/Resektion – postoperative Verlaufskontrolle und Wundpflege (siehe vollständige SOP oben)
  • Lungenembolie: Antikoagulation (Fragmin → Xarelto), je nach Provokation Dauer der Therapie anpassen
  • Kardiale Dekompensation: Diurese, Rekompensation, Herzinsuffizienztherapie nach 4-Säulen-Modell
  • ACS: STEMI/NSTEMI – Koronarangiographie, DAPT, Sekundärprävention
  • Device-Implantation: PM/ICD/CRT – postoperatives Vorgehen und Kontrollen

Hinweis: Bitte alle Platzhalter (____, __.__.202_) individuell ausfüllen. Keine Slang-Abkürzungen, klinisch präzise Terminologie verwenden.